Vortrag: Gottes Vision für Kultur ist es Anbeter zu sein

Alex Reindl entwickelte an der E21-Konferenz West anhand von Genesis 4 eine solide Theologie der Anbetung.

Hauptbotschaft: Gottes Vision für Kultur ist es Anbeter zu sein.

  • Der Kontext: Gottes grosse Geschichte; nach dem Fall des Menschen stellt sich die Frage: Wann kommt der Schlangenzertreter?
  • In diesem Licht ist die dreimalige Erwähnung, dass ein Sohn geboren wurde (Kain, Abel, Set) zu lesen
  • Die Bewegung des Textes: Weg von der Person Kains hin zur Kultur Kains und dem Neuanfang durch Set

Kultur Kains

    Es gibt Allgemeine Gnade inmitten des Abfalls.

    • Gottes schenkt neues Leben. Ein Mörder bekommt Kinder.
    • Kultureller Fortschritt: Landwirtschaft, Musik/Kunst, Handwerk, Bau
    • Alles stammt aus der gottlosen Linie Kains.
    • Gottlose leisten gute Beiträge zur Gesellschaft.
    • Wir leben heute in der wohlhabendsten und gesündesten Zeit, die es je gab.
    • Frage: Bist du für deine Dankbarkeit bekannt?

    Gleichzeitig gibt es Gottlosigkeit, die immer grösser wird.

    • Kultureller Erfolg ist weder genug noch das wichtigste.
    • Der Fortschritt der Sünde war ebenfalls enorm.
    • 7. Generation nach Adam = Lamech; erster Falll von Vielehe; dieser präsentierte sich als stolzer Poser: er brachte einen Typen für seine Beule um
    • Die Sünde entwickelt sich: Adam – Scham; Kain – Lüge und Gott für dumm verkaufen; Lamech – feiert seine Sünde
    • Anhand der ersten beiden Gedichte der Bibel (Adam und Lamech): Das erste dreht sich um die Frau, das zweite um sich selbst.

    Kultur Sets

      • Dramaturgie: in 4 Kapiteln vom Licht in die Finsternis; die Schlange hat scheinbar gewonnen
      • Es ist nicht das Ende des Textes.
      • Eva realisiert: Gott schenkte ihr einen anderen Sohn anstelle Abels.
      • Abel = Mann; Set = Same > Anspielung auf den verheissenen Schlangenzertreter
      • Set und seine Familie werden zu Pionieren des Gottesdienstes.
      • Die Linie des Ersatz für zum Schlangenvertreter (Lk 3,38)
      • Der höchste Ausdruck des Menschseins ist Anbetung.