Mein Freund Jochen Klautke in einem 30-minütigen Podcast darüber, was eine gute Predigt ausmacht:
- Eine gute Predigt ist in der Regel eine Auslegungspredigt, die ein Bibelbuch oder einen Abschnitt textgetreu auslegt.
- … berücksichtigt den gesamten Ratschluss Gottes, indem sie im Lauf der Zeit auch unbequeme Texte und Themen nicht auslässt.
- … unterscheidet klar zwischen Textthema und Predigtthema und schlägt eine Brücke zur Lebenswelt der Hörer.
- … hat einen klaren Hauptgedanken, der aus dem Text gewonnen und in der Predigt entfaltet wird.
- … erklärt den Text sorgfältig, erschüttert die Hörer innerlich und wendet die Botschaft auf ihr Leben an.
- … versteht „Anwendung“ breit und schließt sowohl ethische Konsequenzen als auch die Erkenntnis Gottes und Anbetung ein.
- … bereitet von Anfang an gezielt Anwendung vor und integriert sie in die Struktur der Predigt, statt sie nur am Schluss anzuhängen.
- … nutzt Rhetorik als dienendes Mittel, das den Inhalt verständlich, anschaulich und anziehend macht, ohne ihn zu verdrängen.
- … nimmt die Lebensrealität der Zuhörer im 21. Jahrhundert ernst und spricht konkret in ihre Situationen hinein.
- … führt letztlich zur Anbetung Gottes und verankert das ganze Hören im Ziel „Soli Deo Gloria“.