Volle Zustimmung (Quelle: FAZ-Leserbrief, entdeckt bei Ron Kubsch):
Wir haben fünf Kinder großgezogen, und ich habe erst eine bezahlte Arbeit aufgenommen, als das jüngste zehn Jahre alt war. Ich habe mich aber weder gefangen gefühlt in einer „Teilzeitfalle“ noch mich an meiner „beruflichen Emanzipation“ gehindert gefühlt.
Unsere Kinder werden die Renten derer zahlen, die sich, was ihr legitimes Recht ist, anders entschieden haben als wir. Warum aber wird denjenigen, die in die Gesellschaft investieren, indem sie Kinder großziehen, die etwas niedrigere Steuer nicht gegönnt? Sie verzichten doch schon auf ein zweites oder auf ein zweites höheres Gehalt.
Was fehlt uns denn eigentlich in der Gesellschaft? Sind es nicht die Kinder? Sind es nicht die Familien, die Kinder stark machen? Fehlen uns nicht auch Ehen, die verlässlich Kindern ein Zuhause bieten können? Die wenigen Menschen, die überhaupt noch heiraten, die will der Staat finanziell zur Ader lassen? Ist das klug? Ich finde es äußerst ungerecht, wenn später heiratende Paare schlechtergestellt werden als ihre großen Geschwister, die vielleicht schon früher den Partner fürs Leben gefunden haben.