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Input: Die Apostelgeschichte deskriptiv oder normativ lesen?
Quelle: Eckhard J. Schnabels Apg-Kommentar Die Apostelgeschichte ist in erster Linie Erzählung, nicht Lehrschrift. Genau hier liegt die Schwierigkeit beim Auslegen: Was für die Gemeinde in Jerusalem damals üblich war, ist nicht von selbst auch verbindlich für heutige Gemeinden. Wer das Buch wie eine Sammlung von Geboten liest, verkennt seine Gestalt. Wer es nur als…
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Input: Schaeffers Leben im Moment vs. die Sinnerschaffung im Moment
Im Zusammenhang mit einer Recherche zu Francis Schaeffers Ausführungen zum Leben im Moment aus seinem Schlüsselwerk „Geistliches Leben – was ist das?“ (Teil I, Kapitel 6 und 7) habe ich die Unterschiede zu dem damals sehr populären philosophischen Existenzalismus herausgearbeitet: Schaeffer stimmt dem Denken seiner Zeit in einem Punkt ausdrücklich zu: Das Leben vollzieht sich…
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Input: Die Hauptlinien von Irans Geschichte
Die akutelle Eskalation des Konflikts im Iran nütze ich für das Studium seiner (eindrücklichen) Geschichte. Es empfiehlt sich, Bücher zu konsultieren, die bereits vor einigen Jahr(zehnten) herausgekommen sind, zu konsultieren. Nikki R. Keddie, Modern Iran: Roots and Results (2006), geht den Wurzeln der aktuellen Situation nach und entfaltet folgende Hauptlinien: Etwas ausführlicher die Zeit zwischen…
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Input: Wie wir Dantes Göttliche Kommödie als Evangelikale schätzen können
Louis Markos vertritt die Überzeugung einer klassischen Synthese zwischen Athen und Jerusalem. Durch ihn habe ich manche vor-christlichen und christlichen Werke vermehrt schätzen gelernt. Dante als Gipfel der Synthese von Athen und Jerusalem. In seinem Essay „Why the Fine Arts Are Necessary to a Full Classical Education“ positioniert Markos Dante an der Spitze einer Tradition,…
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Input: Sich an der Glut des intensiven Nachdenkens wärmen
David Mathis in seinem Buch Geistliche Gewohnheiten (Kapitel 3) beschreibt, was Meditation im christlichen Sinne ist und wie sie eine Brückenfunktion in unserem geistlichen Leben innehat. Was christliche Meditation ist Biblische Belege und Kirchengeschichte Meditation als Brücke
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Input: 3 Haltungen und 3 Modelle zu geistlichem Wachstum
Ortlund eröffnet sein Buch „Deeper“ (deutsch „Tiefer“) mit einer diagnostischen Frage: „How do Christians grow?“ Diese Frage, so seine Beobachtung, löst bei verschiedenen Gläubigen sehr verschiedene emotionale Reaktionen aus. Die Reaktion selbst ist bereits eine Diagnose – sie zeigt, wo jemand innerlich wirklich steht. Drei Haltungen gegenüber der Frage nach geistlichem Wachstum 1. Schuldgefühl: Man…
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Input: Zum Erfinder des expressiven Individualismus
Ich habe mich mit dem US-amerikanischen Soziologen Robert Bellah (1927-2013) auseinandergesetzt. Es erstaunt mich nicht, dass seine Biografie mit dunklen Stellen durchsetzt war (siehe A Joyfully Serious Man: The Life of Robert Bellah): Robert Bellahs Vater, Luther Hutton Bellah Jr., verschwand am 28. Dezember 1929 aus Los Angeles, nachdem die Familie im Börsencrash viel Geld…
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Input: Joseph als Modell für christliche Ethik „im Fremdland“
Im Rahmen meiner Andachten zu Joseph wurde mir die breite Bedeutung dieses Mannes für die christliche Ethik „im Fremdland“ richtig bewusst. 1) Persönliche Ethik: Charakter, Frömmigkeit, innere Haltung) 2) Arbeitsethik: Exzellenz, Verantwortung, Führung, Umgang mit Ressourcen 3) Kulturtheologie: Glaube im „Fremdland“, Gemeinwohl, Politik, „Segen für die Nationen“ Allerdings gilt: Josephs Leben ist nicht primär eine…
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Input: Biografische Hintergründe und theologische Leitmotive in „Der Herr der Ringe“
In einem Gemeindeseminar zeigte ich vor einiger Zeit biografische und weltanschauliche Prägungen des Jahrhundertwerks „Der Herr der Ringe“ auf: 1) Biografische Prägungen – ausgewählte Linien der Wirkung 2) Vorsehung in HdR 5) Theologische Leitmotive – fünf Kategorien mit Beispielen Siehe auch
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Input: Das Konzept der Plausibilitätsstruktur
Dieser Begriff ist ungemein hilfreich; er gilt gerade für Wissensbestände, die von Menschen unhinterfragt angenommen werden, oft weil sie der gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung entsprechen. Aus Michaela Pfadenhauer, Peter L. Berger (Klassiker der Wissenssoziologie), 2010 Begriffliche Grundlegung Plausibilitätsstrukturen sind bei Berger die sozialen Beziehungsgefüge und institutionellen Arrangements, die bestimmte Wissensbestände stützen und ihre subjektive Glaubwürdigkeit aufrechterhalten. Der…