Suchergebnisse für: „Solschenizyn“

  • Zitat der Woche: Die westliche Gesellschaft am Nerv getroffen

    Eine Jahrhundertrede Die Rede von Alexander Solschenizyn zu den Abschlussfeierlichten der Universität Harvard im Jahr 1978 zähle ich zu den wichtigsten Reden des 20. Jahrhunderts. Sie lässt sich über Youtube anschauen und nachlesen. Derjenige, der sein eigenes Land, das er liebte, einer unerbittlichen Kritik unterzog, scheute sich auch im Westen nicht, die Wahrheit mutig zu…

  • Zitat der Woche: Wir gestatteten unseren Bedürfnissen, ins Unermessliche zu wachsen

    Wir gestatteten unseren Bedürfnissen, ins Unermessliche zu wachsen, und wissen schon nicht mehr recht, worauf wir sie richten sollen. Mit der dienstfertigen Hilfe von Handelsfirmen werden immer neue Bedürfnisse erfunden und aufgebläht, manchmal auch völlig künstliche. Wir jagen ihnen massenweise hinterher, und doch bleibt die Befriedigung aus. Es wird sie auch nie geben. Immer mehr…

  • Take-off Neujahr 1: Hinweise und Empfehlungen zum Lesen

    Letztes Jahr beendete ich die Beiträge mit meinen beiden Hauptbeschäftigungen: Lesen und Schreiben. Das neue Jahr fahre ich fort mit dem Lesen. Streiche dir täglich eine Zeit ab um zu lesen. Beginne lieber mit einer kleinen Dosis, zum Beispiel 10 oder 15 Minuten, die du erhöhen kannst. Halte diese Dosis mindestens 90 Tage, als bis…

  • Zielanflug 2016-4: Top-Lesestoff 2016

    Seit Jahren lebe ich mit dem Werk mehrerer Denker. Ihr Leben und Schreiben beeinflusst meine Gedanken, Reaktionen und Handlungen. Alle fünf Denker erfuhren eine lebensverändernde Kehrtwende. Sie erkannten, dass sie ohne den dreieinigen Gott verloren sind. C. S. Lewis formulierte es in seiner autobiografischen Schilderung Überrascht von Freude (Brunnen: Giessen/Basel, 2007) – sinnigerweise im Kapitel mit dem Titel "Schachmatt"…

  • Zitat der Woche: Der Krebs liebt die Menschen

    Ich stecke mitten in Recherchen zu Alexander Solschenizyn. Hier ein Auszug aus dem Anfang seines doppelbändien Romans Krebsstation (Buch I, Luchterhand 1975, S. 21-25). Der Autor selbst lag eine Zeit wegen Krebs auf einer solchen Station in der fernen Provinz Russlands. Die Betten standen mit dem Kopfende zur Wand, in schmalen, der Breite der Nachttischchen…

  • Buchbesprechungen: Über Weltsicht, Tugenden und Lernfelder in Romanen – 5 Beispiele

    Zwischendurch lese ich Romane, auch mal einen, den meine Söhne lesen. Auch und gerade in Romanen können Elemente der dahinter liegenden Weltsicht anhand von Schlüsselstellen identifiziert werden. Hier einige Beispiele (über den Link geht es zur vollständigen Rezension): Karl May. Der Schatz im Silbersee. Hier beschreibe ich die Dramaturgie eines Spannungsbogens. Anhand dieser Dramaturgie lässt…

  • Rückschau: Diese 20 Denker prägen mein Leben

    Welche Autoren prägen mein Denken und Handeln? Beim Nachdenken sind fünf dazu gekommen:   Martin Luther (1483-1546) Viktor Frankl (1905-1997) Alexander Solschenizyn (1918-2008) John Frame (*1939) Donald A. Carson (* 1946)   Fünf Klassiker Augustinus von Hippo (354-430) Thomas von Aquin (1225-1274) Johannes Calvin (1509-1564) Jonathan Edwards (1703-1758) Herman Bavinck (1854-1921)   Fünf im 20. Jahrhundert Gilbert…

  • Kolumne: Je länger ich Bubenvater bin, desto größer wird meine Kritik am Zocken

    Mehr als alles braucht der Mensch Selbstbescheidung für sein inneres Gleichgewicht und für die Klarheit seiner Seele. – Alexander Solschenizyn Das macht mich zum entschiedenen Kritiker Es füllt die Birne. Es macht passiv. Es stimuliert für Leistungen, die kein bleibendes Ergebnis hervorbringen. Es killt Ideen. Es raubt Zeit für Beziehungen in der Familie. Es raubt…

  • Zitat der Woche: Man soll uns nicht auch noch die ständige Besäufnis nehmen

    Siebzig Jahre lang folgten wir der blindgeborenen, missratenen marxistisch-leninistischen Utopie, verloren ein Drittel unserer Bevölkerung, sei es im Schlund eines stümperhaft und selbstzerstörerisch geführten ‚Vaterländischen Krieges‘, sei es auf dem Richtblock. Wir verschleuderten unseren einstigen Überfluss, vernichteten die Bauernklasse und ihre Dörfer. Wir wussten nicht mehr, was es heisst, Brot zu geben, gewöhnten der Erde…

  • Standpunkt: Wir brauchen eine solide Theologie der Sünde

    In einem Essay über die Theologie der Sünde schreibe ich: Eine der frühesten „Razzien“ der Aufklärung bestand in der Abschaffung des Sündenbegriffs bzw. der Verbannung aus einzelnen Lebensbereichen. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts mochte ein protestantischer Volksschullehrer in der Kirche den Begriff zwar oft hören, wurde aber in der beruflichen Welt gehalten, sich nicht mehr…