Suchergebnisse für: „chesterton“

  • Wir sollten zweifeln, wo wir uns zu sicher fühlen: An uns selbst

    Doug Wilson streicht einen wichtigen Unterschied heraus (hier): True epistemic humility lets God tell us true things. Faux-humility wants to complicate it. Not surprisingly, Chesterton makes this point wonderfully. “Modesty has moved from the organ of ambition. Modesty has settled upon the organ of conviction where it was never meant to be. A man was…

  • Wer Detektivgeschichten liebt…

    … der kommt nicht um Pater Brown von G. K. Chesterton herum. Mein Arzt wünscht mir „viel sinnvoll verplemperte Zeit“. Was stelle ich an, wenn ich Zeit verplempern will? Ich lese G. K. Chestertons Detektivgeschichten von Pater Brown. Das ist ein entspannender Genuss (siehe Anregender Lesestoff). Für 1 Euro gibt es beispielsweise die (passgenaue) deutsche…

  • Das wahre Ziel eines neuen Jahres

    The object of a New Year is not that we should have a new year. It is that we should have a new soul and a new nose; new feet, a new backbone, new ears, and new eyes. Unless a particular man made New Year resolutions, he would make no resolutions. Unless a man starts…

  • Die Ethik des Elfenlandes: Nicht in die Niederungen praktischer Rücksichten hinabsteigen

    Das Kapitel „Die Ethik des Elfenlandes“ in Chestertons Werk „Orthodoxie“ gehört zum Besten, was es zum Lesen gibt. So beginnt das Kapitel: Wenn der Bürovorsteher seinem Laufburschen dessen idealistischen Überschwang verweist, dann tut er das gewöhnlich mit folgenden Worten: ‚Ja, ja, solange man jung ist, hat man diese Ideale und baut sich seine Luftschlösser; aber…

  • Nichts kann ein grösserer Fehlschlag sein als der Erfolg

    Wenn ein Volk dabei ist, in allen Dingen schwach und untüchtig zu werden, dann fängt es an, von Effizienz zu reden. So fängt auch ein Mensch zum ersten Mal an, sich mit seiner Gesundheit zu beschäftigen, wenn sein Körper kaputt ist. Lebenskräftige Organismen reden nicht über ihren Stoffwechsel, sondern über das, was sie vorhaben. Es…

  • Heute überlässt man das Denken sich selbst wie einen ungeniessbaren Fisch, den man ins Meer zurückwirft.

    Einige  Ausschnitte aus dem genialen Einstiegskapitel „Ketzerei“ (englischer Originaltitel „Heresy“, geschrieben 1905) von G. K. Chesterton: Das Wort „Ketzerei“ hat nicht nur nicht mehr die Bedeutung, dass man sich auf dem Irrweg befindet; es heisst praktisch, dass man intelligent und mutig ist. … Es gibt noch etwas unendlich Absurderes und Untauglicheres als den Brauch, einen…

  • Nietzsche und sein Angriff auf den christlichen Glauben

    Friedrich Nietzsche, so wird auch heute debattiert, wird von einigen christlichen Denkern mit seinem Frontalangriff gegen das Christentum gemeinhin als verkappter Christ gesehen. Chesterton berichtet von einer Debatte in einem Intellektuellenklub (vor über 100 Jahren): Ich meine beinahe, es war in einem etwas merkwürdigen Klub, wo jemand einen Vortrag über Nietzsche hielt und wo man…

  • Ich glaube, dass Politiker keine politischen Überzeugungen haben

    Chesterton bemerkt, dass ihn sein Umgang mit Politikern gelernt habe, dass mit der Zunahme der Verantwortung die Positionen immer vager würden. Es machte … nicht aus, eine alberne Frage … zu beantworten, aber wenn es eine vernünftige Frage über eine Steuererhöhung gewesen wäre, würde er sich, wenn auch in aller Liebenswürdigkeit, einer geschickten Fechtkunst bedient…

  • Jahresstart-Workshop: Ein Gang durch die Zehn Gebote

    Mit „Geboten“ verknüpfen wir verschiedene negative Vorstellungen: Unnötige Einschränkungen, griesgrämige Gesichter, Erbsenzähler, Lustdämpfer und Freud-Vermieser. Die Absicht der Zehn Gebote ist eine ganz andere: Der Gott, der sein Volk erlöst hat, gab ihnen ein geniales Grundgesetz, das ihre Beziehungen zu ihm und zu einander regelt. „Zum Wesentlichen eines Bildes gehört der Rahmen.“ (G. K. Chesterton)…

  • Dieser Glaube passt nicht in unser Jahrhundert

    In den Auseinandersetzungen von heute hat sich die schwachsinnige Gewohnheit herausgebildet, zu verkünden, dieser oder jener Glaube passe in das eine Zeitalter, in einanderes hingegen nicht mehr. Ein bestimmtes Dogma, so erklärt man uns, sei im zwölften Jahrhundert glaubwürdig gewesen, habe im zwanzigsten Jahrhundert aber keine Überzeugungskraft mehr. Genausogut könnte man sagen, eine bestimmte Ansicht…