Der ideale Tagesablauf von C. S. Lewis

So ähnlich würde ich mir das auch wünschen.

Ich würde, wenn ich die Wahl hätte, immer genau um acht Uhr frühstücken und um neun am Schreibtisch sitzen, um dort bis eins zu lesen und zu schreiben. Wenn ich gegen elf eine Tasse guten Tee oder Kaffee bekommen könnte, um so besser. … Präzise um eins sollte das Mittagessen auf dem Tisch stehen, und spätestens um zwei wäre ich auf dem Weg zu meinem Spaziergang. Alleiin, nicht mit einem Freund, es sei denn, hin und wieder in grossen Abständen. … Die Rückkehr von dem Spaziergang sollte exakt mit dem Moment zusammenfallen, in dem der Tee serviert wird, und zwar nicht später als Viertel nach vier. … Um fünf sollte man wieder an der Arbeit sein und bis sieben bleiben. Dann, beim Abendessen und danach, ist die Zeit zum Reden oder, wenn das nicht zu haben ist, für leichtere Lektüre. Und wenn man nicht gerade mit seinen Kumpanen die Nacht durchmacht … gibt es keinen Grund, warum man je später als um elf Uhr zu Bett gehen sollte.

C. S. Lewis. Überrascht von Freude. Brunnen-Verlag: Giessen 2007. (138)

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2 Kommentare

  1. Ich kann den Wunsch nach diesem Tagesablauf nachvollziehen und ich denke, dass so eine effektive Schaffensphase gewährleistet werden kann.
    Jedoch ist dieser Ablauf innerhalb einer Familie nicht zu realisieren. Zum einen ist das schade, zum anderen wegen der Familie auch gut so.

    Gruß dovep
    dovep.blogspot.com

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