Zitat der Woche: Das säkulare Dogma der Zweiteilung von Geist und Körper

Nancy Pearcey beschreibt in ihrem Buch “Liebe deinen Körper” das säkulare Dogma der Zweiteilung von Geist und Körper:

Abtreibung: In seinem Frühstadium befindet sich der Fötus in der unteren Etage. Hier wird anerkannt, dass es sich von der Empfängnis an um einen Menschen handelt, in dem Sinne, dass er ein biologischer, durch die empirischen Methoden der Wissenschaft erkennbarer Organismus ist. (…) Später, zu einem undefinierbaren Zeitpunkt, springt er in die obere Etage und wird zu einer Person, wobei aufgrund eines bestimmten Grades kognitiver Fähigkeit, des Bewusstseins und der Selbstwahrnehmung definiert wird, ob jemand eine Person ist (…) wenn unser Körper keinen Eigenwert besitzt, dann wird ein wichtiger Teil unserer Identität abgewertet. (26+28)

Euthanasie: Gemäss der Zweiteilung in Körper und Person ist es moralisch nicht relevant, bloss biologisch der menschlichen Rasse anzugehören (untere Etage). Menschen müssen sich den Status des Personseins verdienen, indem sie zusätzliche Kriterien erfüllen: die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, sich ihrer selbst bewusst zu sein, Zukunftspläne zu machen und so weiter (obere Etage). (38)

Aufreiss-Kultur (Hook up Culture): Das ist Sex, der von der Person in ihrer Gesamtheit abgekoppelt ist – Sex als Austausch körperlicher Dienstleitungen zwischen selbstbestimmten, nicht miteinander verbundenen Individuen. (Dieser) sexuelle Hedonismus … misst dem Körper einen sehr geringen Wert bei und entzieht ihm die moralische und persönliche Bedeutung. (40)

Homosexualität: Sich auf gleichgeschlechtliches Verhalten einzulassen, kommt … der Aussage gleich: Warum sollte mein Körper meine psychologische Identität bestimmen? Warum sollte die strukturelle Ordnung meines Körpers etwas darüber zu sagen haben, was ich sexuell tue? (42)

Transsexualität: ‘Ich weiss, dass ich nicht mein Körper bin. Ich bin ein spirituelles Wesen.’ Mit anderen Worten das authentische Selbst hat keine Verbindung zum Körper. Die reale Person wohnt im Geist, im Verstand, im Willen und in den Gefühlen. (44)

Die Alternative:

Wir leben in einer moralischen Wüste, in der Menschen verzweifelt nach Antworten auf schwierige Fragen des Lebens und der Sexualität suchen. Aber es gibt Hoffnung. In der Wüste können wir einen Garten anlegen. Wir können eine auf die Realität gegründete Moral mit einer positiven, lebensbejahenden Sicht auf die menschliche Person entdecken – eine, die inspirierender, ansprechender und befreiender ist als die säkulare Weltanschauung. (22)


Zitat der Woche: Augustinus und die menschliche Natur

Im neu erschienenen Buch “Human Nature from Calvin to Edwards” schreibt Paul Helm über die Verfassung des menschlichen Geistes im Verständnis von Augustinus:

Zusammenfassend sehen wir, dass Augustins Bild des Geistes ziemlich komplex ist. Es gibt ein grundlegendes trinitarisches Muster der Kräfte der Seele. Das Gedächtnis spielt eine zentrale Rolle als Aspekt des Verstehens. Sie ist nicht nur empfänglich, sondern leistet einen aktiven Beitrag zum Verstehen und zum Willen. Es gibt Leidenschaften, die Aktivitäten des Willens sind, die Augustinus nicht herunterspielt. Er ist aber bestrebt, darauf hinzuweisen, dass sie durch den Willen regiert werden, der “die Bewegungen der Seele” beeinflusst. Daraus können wir ersehen, dass er insgesamt den “Willen” in zweierlei Hinsicht verwenden musste: einmal im Sinne der Wahl zwischen Alternativen, zum anderen im Willenssturz des Sündenfalls und in der Wiedererschaffung des Willens durch die Wiedergeburt. Diese zweite ist von Bedeutung, weil er nach Augustinus beim Sündenfall einen besonderen Platz einnimmt. Dieser war nicht das Ergebnis einer Wahl zwischen Alternativen, wie sie eine Gabelung auf der Straße bietet. Es war die Entscheidung, ob man sich an Gott klammert oder von Ihm abweicht, eine Entscheidung, die von einem im Stand der Aufrichtigkeit beschlossen wurde. Diese Wahl führte zu einem Zustand der Unfreiheit. Der Wille, sich von Gott abzuwenden, lässt die Menschheit in einem Zustand der Wegwendung zurück und beeinflusst die Gesamtheit des Geistes, insbesondere alle zukünftigen Entscheidungen, solange bis Gott in Seiner Barmherzigkeit ihn wiederherstellt. Im Falle alltäglicher Entscheidungen ist der böse Wille, versklavt durch den Sündenfall und seine Folgen, dennoch in der Lage, zwischen Alternativen zu wählen. Die stoische Ablehnung der Emotionen ist töricht.

Hanniel hirnt (211-214): Der einzige Trost in Leben und Sterben

Die erste Frage des Heidelberger Katechismus birgt einen ungeheuren Reichtum. In vier Beiträgen (total 40 Minuten) habe ich über die einzelnen Elemente nachgedacht:

  1. Mein einziger Trost? Die unmittelbare Ansprache; nur zwei Antworten; die Exklusivität; falscher Trost; im Leben; im Sterben
  2. Ich gehöre nicht mir selbst. Mit dem Körper; mit der Seele; nicht mir selbst; christologischer Fokus; Herrschaft
  3. Erlöst und bewahrt. Stellvertretender Sühnetod; Erlösung aus der Gewalt des Gegenspielers; Bewahrung auf dem Pilgerweg; der Wille des Vaters; kein Haar; es muss zum Heil dienen
  4. Willig und bereit Ihm zu dienen: Gewissheit; durch den Heiligen Geist; Wille und Bereitschaft wecken; forthin leben

Weiterlesen:

Zitat der Woche: Körperbesessenheit ist Körperablehnung

Das frisch in die deutsche Sprache übersetzte Buch “Liebe deinen Körper” ist bei mir eingetroffen. Es empfiehlt sich, zuerst die 10-seitige Einleitung und dann das erste Kapitel sorgfältig zu lesen.

Ein auffallendes Merkmal der säkularen Zweiteilung von Geist und Körper ist die anscheinende Aufwertung des Körpers. Pearcey schreibt:

Ist es wahr, dass die westliche Kultur den Körper abwertet? Legen nicht viele geradezu lächerlich viel Wert auf das Äussere und die Fitness? Denken wir an die weit verbreitete Obsession mit Diäten, Sport, Bodybuilding, Kosmetik, plastischer Chirurgie, Botox, Anti-Aging…

Aber vom Körper besessen zu sein, bedeutet nicht, dass wir ihn annehmen. … ‘Die kulturelle Praxis drückt Abneigung gegen den Körper aus.’ … Eine Obsession mit Training, Bodybuilding und Diäten offenbart eine Denkweise ähnlich der eines Autobesitzers, der einen Luxuswagen poliert und aufmotzt. Er wird als Werkzeug behandelt, das benutzt und kontrolliert wird, statt um seiner selbst willen geschätzt zu werden. Damit machen wir den Körper zum Objekt, zu einem erobernden Teil der Natur. … ‘Das Training, die Traffung, das Abnehmen und die Modellierung des Körpers (…) fördern eine feindliche Beziehung zu ihm.’ Diese Praktiken drücken den Willen aus, den Körper zu erobern und zu unterwerfen und letztlich von seinen Zwängen befreit zu werden.

Nancy Pearcey. Liebe deinen Körper. betanien: Augustdorf, 2019. 47-48

Zitat der Woche: Die Verkürzung der Ethik

In zunehmendem Masse … wird Ethik kasuistisch als Problemlösung für bestimmte Situationen mit der Beantwortung von Fragen oder auch Infragestellungen betrieben. Das Interesse richtet sich auf die Anwendbarkeit oder Nichtanwendbarkeit ethischer Normen. Grundlagenthemen wie Gesetz und Evangelium, Gewissen, Gericht Gottes und damit vor allem die Gnadenmittel, durch die der Geist wirkt, treten immer mehr zurück bis zur völligen Fehlanzeige. Die Beantwortung der Fragen ‘Was soll ich tun?’ wird als Aufgabenstellung für die Ethik angesehen. In der Fachterminologie bezieht sich diese Frage auf die ‘conscientia antecedens’, also die einer Tat vorausgehende Gewissensentscheidung. Allerdings ist diese ethische Grundfrage höchst vieldeutig. Sie kann gestellt werden, wenn die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten zu treffen ist: ‘Welchen Weg soll ich gehen?’ Sie kann sich auch, was freilich seltener sein dürfte, sich auf völlige Unkenntnis beziehen: ‘Ich weiss den Weg nicht’; sie kann jedoch auch als Verweigerung mit der Flucht in Probleme aufgefasst werden: ‘Ja, sollte Gott gesagt haben…?’  (Gen 3,1)

Reinhard Slenczka in Klaus Bockmühl, Gesetz und Geist, Brunnen: Giessen/Basel, 2009. (XVI)

Veranstaltung: Jugendtag zu Glaubenshelden

Am 30. Mai 2019 findet im mittelfränkischen Roth (bei Nürnberg) ein Jugendtag zum Thema „Helden – Menschen mit denen Gott Geschichte schreibt“ statt. Mit beteiligt sind auch einige Mitglieder des Josia Netzwerkes. So wird Rudi Tissen unter anderem die zwei Hauptvorträge halten.

Der Veranstalter schreibt zum Tag.

Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, noch sind wir mit unserem Glauben an den Herrn Jesus Christus alleine. Wenn wir die Kirchengeschichte und die Bibel betrachten, merken wir schnell, dass Gott zahlreiche Männer und Frauen dazu befähigte Ihm durch den Glauben auf (außer)gewöhnliche Art und Weise zu dienen. Wir nennen diese Personen heute „Glaubenshelden“. Einige sind solche Helden, weil sie bereit waren für Christus zu sterben, andere weil sie bereit waren für Christus an Orte zu gehen, an die sonst keiner denken würde. Wieder andere sind Helden aufgrund dessen, was und wie sie über Christus lehrten, (siehe z. B. Hebräer 11). Sie alle vereint der Glaube an den einzig waren Gott und die Überzeugung, dass es sich lohnt Ihm zu dienen.

Hanniel hirnt (205-210): Warum Katechese?

Ich bin ein starker Befürworter der Katechese. Zur Einstimmung empfehle ich euch den Aufsatz «Führt die Katechese in Gemeinde und Familie wieder ein!»

Nach meinen Vogelflügen zu jedem Bibelbuch starte ich mit kurzen Podcasts (Einheiten à 5-7 Minuten) zum Heidelberger Katechismus. In den ersten sechs Kurzeinheiten führe ich in den Katechismus ein.

  1. Was ist ein Katechismus? Warum sind Katechismen out?
  2. In welcher Zeit entstand der Katechismus? Wie sah die politische Grosswetterlage aus?
  3. Welche Gründe führten zur Entstehung des Katechismus?
  4. Weshalb sollten wir einen 500-jährigen Katechismus lesen?
  5. Was sind formelle Kennzeichen des Katechismus?
  6. Was sind inhaltliche Kennzeichen des Katechismus?

Den Heidelberger Katechismus (1563) gibt es in verschiedenen Ausgaben:

Als Kommentar empfehle ich:

Predigt: Die Vorbereitung auf einen Ehepartner

Kürzlich habe ich eine Diskussion zum Single-Sein zusammengefasst. In Daniel Knolls Predigt “Die Qual der (Aus-)Wahl” erfährst du

  • was das Ziel der Wahl ist
  • was die grundlegenden Kriterien der Wahl sind
  • wie du dich auf den Ehepartner vorbereiten kannst

Besonders hängen bleibt mir:

Sich gläubig zu nennen, heisst nicht automatisch gläubig zu sein. Nur weil jemand in eine Freizeit oder in eine Gemeinde kommt, bedeutet nicht, dass diese Person auch Christ ist! “Anmut ist trügerisch und Schönheit vergeht, aber eine Frau, die den HERRN fürchtet, die wird gelobt werden.” (Sprüche 31,30)

Rechne damit zu heiraten, erkläre es jedoch nicht zu deinem Lebensziel. Leide lieber ledig als mit einem ungläubigen Partner.

Wenn du heiratest, triffst du eine freie Entscheidung (1. Korinther 7,39 “wen sie will”). Es gibt nicht den einen!

Wenn eine Frau gegen ihren Vater rebelliert, wird sie auch in der Ehe rebellieren. Wenn ein Mann das Buch nicht kennt, das die Ehe beschreibt, fehlt ihm eine wichtige Voraussetzung.

Ein Freund hat mich auf den Podcast “Ist Singlesein besser als Heirat?” von Sam Alberry hingewiesen. Weiterlesen:

Hanniel hirnt (204): Warum und worin mir zwei Frauen Ü70 Vorbild sind

Christus ist unser ultimatives Vorbild in seinem Umgang mit Widerspruch und Leid sowie in seiner Opferbereitschaft (Epheser 5,1+2; 1. Petrus 2,21-25). Gleichzeitig sind geheiligte Menschen für andere Vorbild (siehe z. B. 1. Timotheus 4,12; Titus 2,7; 1. Thessalonicher 1,7).

Beim Nachdenken über zwei Frauen, die mir nicht nur punkto Alter, sondern Heiligung und Weisheit weit voraus sind, fallen mir folgende Merkmale ein:

  • selbstverständliche, innige Verbundenheit mit einer Ortsgemeinde
  • gleichermassen gesegnet single oder verheiratet
  • blicken auf Jesus und drehen sich nicht ständig um sich selbst
  • dienen anderen Menschen, besonders Benachteiligten
  • in der reichen Schweiz ebenso wie im Ausland
  • mit intensiver Leiderfahrung (die kein Selbstzweck war)
  • mit hohem Einfluss auf ihre Umgebung im Sinne des Nächsten
  • zuversichtlich das “tägliche Brot” nehmend und kämpfend (nicht passiv)
  • können Dinge annehmen, sich dienen lassen
  • setzen ihre Güter grosszügig ein, was mit täglicher Sparsamkeit verbunden ist
  • werden immer wieder mal ausgenützt
  • sind nicht von der direkten Reaktion der Umgebung abhängig; gedemütigt, ohne geknickt zu sein

Hier geht es zum Podcast (13 Minuten).


Aus den Medien: Flugscham, Kinderfrei & die christliche Weltsicht

„Klimaschutz hat in großen Teilen der Gesellschaft den Rang einer Ersatzreligion.“ (FAZ vom 1.2.19)

Die Klimadebatte wogt hin und her. NZZ hat die häufigsten Einwände gesammelt (NZZ vom 27.3.19). Justin Taylor hat auf die Art und Weise des Herangehens hingewiesen. „I post this not to debate the subject of his essay, but rather to point to it as an example of how to divide or untangle a complex cluster of issues.” (TGC vom 25.4.17)

Ich stelle Fragen und ziehe Aussagen aus den Medien zusammen:

Was sind die Drahtzieher hinter der Bühne? Was treibt sie an?

„Die 16 Jahre alte Klimaaktivistin Greta Thunberg ist zu einem internationalen Phänomen geworden. Nun wird bekannt, dass ein schwedischer Geschäftsmann mit ihrem Namen um Investoren geworben hat. Wie unabhängig ist sie wirklich?“ (FAZ vom 12.2.19)

„Die völlig irrealen Forderungen einer 16-Jährigen, die nach eigenen Bekundungen den Menschen die Angst einjagen will, die sie täglich selbst empfindet, werden von den Medien gehypt, als wären sie Offenbarungen. Greta rettet nicht das Klima, sondern die Klimaindustrie, von der auch ihr Vater als Klimaaktivist profitiert.“ (The European vom 4.3.19)

Weshalb trägt die Bewegung religiösen Charakter?

„Mich erinnern die Freitagsdemos ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem“, erklärte der Bischof in seinem Wort am Samstag im RBB-Hörfunk mit Blick auf die kommende Karwoche, an deren Ende die Christen Karfreitag den Tod von Jesus am Kreuz erinnern.“ (sputnik vom 16.4.19)

„Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat am Mittwoch an der Generalaudienz von Papst Franziskus auf dem Petersplatz teilgenommen. Sie zeigte ihm ein Plakat mit der Aufschrift: «Join the climate strike».“ (kath.net vom 17.4.19)

Weshalb werden Menschen idealisiert und zu Ikonen erhoben?

„In ihren Augen – und ganz im Vertrauen – zeige Greta sehr deutliche Merkmale des Autismus-Spektrums. ‘Asperger-Syndrom mit perfektionistischem Anspruch‘, sagt sie.“ Dieses Originalzitat stammt aus „Szenen aus dem Herzen“, verfasst von der Familie von Greta Thunberg. Darin wird beschrieben, dass Greta mit dem Klimaschutz ein Thema gefunden habe, durch welches sie dann ihre Depression überwinden konnte. Das kann sich durchaus so zugetragen haben. Dass eine sinnvolle Beschäftigung zur psychischen Stabilisierung wesentlich beträgt, ist ein nahezu normalpsychologisches Phänomen.“ (cicero vom 5.5.19)

Welche Ängste werden adressiert?

„Das Massensterben findet statt, tagtäglich und überall. Die UN haben 2010 zum Jahr der Artenvielfalt ausgerufen, und die Großen dieser Welt beteuern, wie bedeutend das Thema ist. Sie appellieren daran, den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. Doch wie viele Arten sind tatsächlich ausgestorben? Eine Spurensuche.“ (Die Welt vom 27.1.2010)

„Die ‘Flugscham’ scheint in dem skandinavischen Land eine besondere Wucht zu entfalten. Vielleicht auch, weil die Schweden die Folgen des Klimawandels offenbar besonders deutlich spüren. Das Meteorologische Institut des Landes erklärte vergangene Woche, dass die Temperatur dort doppelt so schnell ansteige wie im globalen Schnitt.“ (Spiegel vom 12.4.19)

Keine Religion ohne Gesetze.

 „Wir müssen weniger werden, wenn es den Planeten noch länger geben soll. Also muss man weniger neue Leute zeugen.“ (Die Welt vom 9.5.19)

„Zug statt Flugzeug: Die SBB bauen ihre internationalen Verbindungen aus – zudem soll eine neue Kampagne ihr «Umweltimage aufwerten».“ (Aargauer Zeitung vom 8.5.19)

„’Flugscham’ heisst das Wort der Stunde – auch in der Zürcher Stadtverwaltung. Mit Flugverboten wollen Politiker den Energieverbrauch senken. Doch eine breite politische Allianz hat noch viel radikalere Ziele.“ (NZZ vom 6.5.19)

„Sollten die Bürger zu dem Schluss gelangen, dass die Politiker keine stichhaltigen Beweise anführen können für diese massiven Eingriffe in ihr Vermögen und ihre Freiheit, wäre das eine Katastrophe für die Politiker und eine Industrie, die mittlerweile nicht mehr von Kunden lebt, sondern sich von Steuergeldern und Regulierung ernährt: Von Windrädern über Elektroautos bis hin zu Leuchtmitteln und Styropor-Wärmedämmplatten – und den Klimakonferenzen selbst.“ (Ludwig von Mises Institut, 22.11.17)

Wie sollen wir als Christen Stellung nehmen? Zuerst als Lernende.

„Immerhin buchstabiert Greta den Aufruf zur Umkehr der Menschheit auf ihre säkularisierte Lesart mit einer Radikalität durch, von der deutsche Kirchenkreise lernen können.“ (Die Tagespost vom 20.4.19)

„Offensichtlich befinden wir uns nicht in dem Idealzustand, den Gott für uns vorgesehen hatte, denn durch unsere Sünde leben wir Menschen normalerweise von Gott getrennt. Als Erlöste leben wir in einer unerlösten Welt. Sein Auftrag an uns bleibt dennoch bestehen. Auch wenn wir nicht den Auftrag haben, die Welt elementar zu verbessern, sollte uns Christen klar sein, dass Jesu Ebenbild in unserem Lebenswandel und Charakter zu erkennen sein soll.“ (Josiablog vom 5.5.19)

„So How Should Evangelicals Think about the Environment? … We must always bear in mind that This is My Father’s World. Genesis 3 records the rebellion of God’s image bearers, and one part of the resulting curse is that the land yields thorns; the land is affected by our sin. … While we are responsible before God to rule over the earth, we are to rule over it under God. We are stewards or vice-regents, not despotic emperors. If we take his gift of good land and pervert it in our autonomous pride and rebellion, surely God can allow us to reap certain consequences. In other words, one may deny that climate change is actual, but one cannot believe on the basis of some theological a priori that negative climate change is impossible.” (The Gospel Coalition vom 8.2.18)

Zum Weiterlesen: