Vortrag: Das neue Selbst und unsere Antwort als Christen

Anlässlich des Eröffnungsjahres der Akademie für Reformatorische Theologie (ART) hielt ich den Festvortrag “Das neue Selbst und unsere Antwort als Christen” (60 Minuten). Es geht um die Merkmale einer stark psychologisierten Innensicht des heutigen Menschen im Westen. Sie ist Schlüssel zum Verständnis vieler Aussagen und Entscheidungen.

Ich nahm dabei starken Bezug auf das neuere Buch von Carl Trueman “The Rise and Triumph of the Modern Self”. Zu diesem Buch gibt es mittlerweile zwei gründliche Rezensionen (Vullriede, April 2021; Canonica, Oktober 2021). Ich selbst habe einen 7-teiligen Podcast zu grundlegenden Inhalten erstellt.

Im Vortrag stelle ich zunächst fünf Kennzeichen des neuen Selbstverständnisses vor, verbunden mit vier konkreten Auswirkungen auf christlichen Gemeinden (individuelle Diagnose). Danach nehme ich Bezug auf das neue Buch “Cynical Theories”, um das zeitgenössische Klima zum Gedeihen des neuen Selbst zu charakterisieren. Eine deutsche Rezension von Tim Challies ist bereits verfügbar.

Im dritten Teil skizziere ich schematisch Antworten aus biblischer Weltsicht zu (a) Zugehörigkeit und Veränderung, (b) Sünde und (c) der Frage nach einem guten Leben und dem neuen Moralismus. Ausführlicher gibt es eine Podcastserie “Christliche vs. säkulare Beratung”.

Zusammenfassend erläuterte das von Trevin Wax vorgeschlagene Modell “ER an erster Stelle – dann die ANDEREN – zuletzt der Blick auf sich selbst”. Auch hierzu habe ich eine Podcastserie erstellt.

Input: Was ist Gottesdienst?

Was sich erst nach einer lapidaren Frage anhört, erweist sich beim näheren Hinsehen als anspruchsvoller Gegenstand. Das mag daran liegen, dass sich Inhalte unseres Glaubens mit dem Lebensmodus – unserem gelebten Alltag inkl. dahinter stehenden Erwartungen – mischen. Jochen Klautke hat sich in einer Bekenntnisunterweisung – die Gemeinde geht nach dem Sonntagsgottesdienst gemeinsam den Heidelberger Katechismus durch – mit dieser Frage auseinandergesetzt:

Vier verbreitete Annahmen: Gottesdienst ist …
(a) wie ein Kino- oder Theaterbesuch. Das massgebliche Kriterium ist anregende Unterhaltung mit anschliessendem Daumen nach oben bzw. nach unten.
(b) wie eine Geburtstagsfeier. Ich treffe dort viele nette Leute.
(c) wie ein Vortrag. Ich erweitere meinen Horizont.
(d) wie eine Tankstelle. Ich bekomme einen “Schub” in Form einer “Selbstaktualisierung”, vergleichbar mit einem Update für das Smartphone.

Der Gottesdienst trägt den Charakter einer Bundeserneuerungsfeier.
(a) Jeder Besucher steht vor Gott, entweder als Bundesbrüchiger oder als Versöhnter, angenommen durch Seinen Sohn.
(b) Der Gottesdienst ist vergleichbar mit der Zeit eines Ehepaares, in der sie bewusst Zeit füreinander nehmen. Der Bund ist die ganze Zeit da, er bedarf jedoch der regelmässigen Stärkung und Fokussierung.
(c)  Der Bund besteht nicht (nur) zwischen Gott und mir, sondern zwischen Gott und uns als erlöster Gemeinschaft

Gottesdienst hat Dialogcharakter:
1. Gott spricht zu uns und dient uns. Dies geschieht, wenn Gottes Wort gelesen und verkündigt wird.
2. Wir antworten und dienen Ihm. Dies drücken wir durch Lieder, Gebete, gemeinsames Bekenntnis, das Amen und durch Spenden aus.

Im Gottesdienst liegt unsere Aufmerksamkeit auf Gott und dem Nächsten.
Paulus spricht davon, dass die Epheser zueinander reden (Eph 5,19); der Schreiber des Hebräerbriefes fordert die unter Druck stehende Gemeinde auf, aufeinander achtzugeben und einander zu ermahnen (Hebr 10,24f).

Wie sollen wir in den Gottesdienst kommen?
Vor Ort: Es geht um die anderen. Das NT spricht von einer “Versammlung”, dem physischen Zusammenfinden.
Vorbereitet: (a) Vorher: Achte auf genügend Schlaf von Samstag auf Sonntag; lies nach Möglichkeit schon mal den Predigtabschnitt
(b) Während: Werde dir kurz vor dem Beginn bewusst: Was passiert jetzt gleich? Wir haben eine Audienz bei Gott.
(c) Nachher: Unterhalte dich mit anderen über die Botschaft der Predigt. Arbeite die wichtigen Punkte während der Woche nochmals durch.

Zitat der Woche: Die Zwerge sind für die Zwerge

Beim erneuten Anhören der 7. Folge Narnias «Der letzte Kampf» dachten wir als Familie über die tragischen Figuren der Zwerge nach (Kapitel 7, «Allerhand über Zwerge»). Nachdem der Betrug des falschen Aslan aufgedeckt war, rief König Tirian die Zwerge zur Gefolgschaft auf:

»Nun, ihr Zwerge, ihr seid frei. Morgen werde ich euch anführen, um ganz Narnia zu befreien. Ein dreifaches Hoch auf Aslan!« Doch die Antwort, die darauf folgte, war einfach erbärmlich. Ein paar Zwerge (etwa fünf) unternahmen einen schwächlichen Versuch, der plötzlich wieder erstarb; von mehreren anderen kam nur ein missmutiges Knurren. …

»Nun«, sagte der Schwarze Zwerg (dessen Name Griffel war), »ich weiß ja nicht, wie ihr Jungs das seht, aber was mich betrifft, so reicht mir das, was ich von Aslan gehört habe, für den Rest meines Lebens.« »Das kann man wohl sagen«, knurrten die anderen Zwerge. »Das ist doch alles Schwindel, ein einziger Riesenschwindel.« … »Einmal haben wir uns an der Nase herumführen lassen und jetzt glaubt Ihr, dass Ihr uns im nächsten Moment gleich wieder verschaukeln könnt. Wir wollen von Aslan nichts mehr hören, versteht Ihr! Schaut ihn Euch an! Ein alter Esel mit langen Ohren!« …

»Soll das heißen, ihr glaubt nicht an den echten Aslan?«, fragte Jill. »Aber ich habe ihn gesehen. Und er hat uns beide aus einer anderen Welt hierhergeholt.« »Ah«, sagte Griffel und grinste breit. »Das sagst du. Das haben sie dir aber schön eingetrichtert. Du sagst auf, was du auswendig gelernt hast, was?« … »Ich glaube, wir können keine Könige mehr gebrauchen – falls Ihr überhaupt Tirian seid; ähnlich seht Ihr ihm nicht gerade –, genauso wenig wie wir irgendwelche Aslans gebrauchen können. Von jetzt an werden wir uns um uns selber kümmern und vor niemandem mehr die Mütze ziehen. Kapiert?« …

Tirian hatte nicht einmal im Traum daran gedacht, dass der Mummenschanz eines Affen mit einem falschen Aslan dazu führen könnte, dass die Leute nicht mehr an den echten Aslan glaubten.

Zitat der Woche: Sinnverlust und Lebenserfüllung

Das Werk «Ärztliche Seelsorge» wurde von Frankl in den Vorkriegsjahren geschrieben, ging als Manuskript unter und wurde 1946 – nach seiner Entlassung aus den Lagern –  von ihm rekonstruiert. Es gilt als Grundlagenwerk der Logotherapie. Hier sind einige zentrale Stellen aus dem Anfang des Buches:

  1. Ansatz war der allgemeine Zweifel an einem Sinn des Lebens und das so sehr um sich greifende Sinnlosigkeitsgefühl. (Kindle-Position 133)
  2. (Jeder Mensch hat die) Freiheit zu etwas, nämlich die Freiheit zu einer Stellungnahme gegenüber all den Bedingungen. (203)
  3. (Die wichtigste Waffe,) die es im psychotherapeutischen Arsenal jemals gegeben hat: der Orientierung des Menschen nach Sinn und Werten. (243)
  4. Wie leicht könnte das professionelle Apperzeptionsschema uns dazu veranlassen, die so menschliche Sorge des Menschen um den Daseinssinn – nur der Mensch kann die Sinnfrage stellen, den Sinn seines Daseins in Frage stellen! – entweder wegzuanalysieren oder wegzutranquilisieren. (262)
  5. Der Mensch leidet heute nicht nur an einer Instinktverarmung, sondern auch an einem Traditionsverlust. Nunmehr sagen ihm die Instinkte nicht mehr, was er muß, und die Traditionen nicht mehr, was er soll. (272)
  6. Paradoxerweise bringt die Vermassung in der Industriegesellschaft eine Vereinsamung mit sich, die das Aussprachebedürfnis steigert. (380)
  7. Lebenserfüllung (ist) gleichsam eine vektorielle Größe: sie ist gerichtet, gerichtet auf die jeder einzelnen menschlichen Person vorgegebene, vorbehaltene, aufgegebene Wertmöglichkeit, um deren Verwirklichung es im Leben geht. (430)
  8. (Logotherapie sucht) den Menschen in seiner geistigen Not zu schauen – um von hier aus zu helfen. (459)
  9. (Studenten aus Harvard klagten) über den empfundenen Mangel einer besonderen Lebensaufgabe, einer Tätigkeit, in der sie einen einzigartigen und unersetzlichen Beitrag leisten könnten. (501)
  10. Angesichts der »Abwanderung der abendländischen Menschheit vom Seelsorger zum Seelenarzt«, wie sie v. Gebsattel verzeichnen konnte, wächst der Psychotherapie eine Art Statthalterfunktion zu. (520)

Aufsatz: Einsame Wölfe – eine übersehene Ursache für Unverbindlichkeit

Im Austausch mit Jonathan Malisi wurde mir ein verborgener Grund für die Unverbindlichkeit der neuen Generationen bewusst. Vaterlose Generationen mussten sich einigeln um zu überleben – und nehmen diese Gewohnheit in ihr Leben als Christ mit.

Manche Kinder, die solche Grunderschütterungen durchlebt haben, mussten sich in der Folge einen „emotionalen Panzer“ zulegen: Um ihr emotionales Überleben zu sichern, verschlossen sie sich gegenüber ihren Nächsten. Innerlich fest entschlossen, eine solche Situation kein zweites Mal zuzulassen, riegeln sie sich innerlich gegen emotionale Zugriffe ab.

Dies äußerte sich in einer Kehrseite: Im Endergebnis wurden sie, emotional unterversorgt, zu einer Art „Selbstversorger“: Kein Mensch, insbesondere keine männliche Person, kümmerte sich je ernsthaft um ihre inneren Kämpfe. Die Väter waren nicht präsent – ihre Abwesenheit hinterlässt eine Lücke über mögliche Verhaltensweisen in vielen Situationen des Alltags, in Versagen ebenso wie in Freude.

Eine Prüfung geschafft? Mann war mit seiner Freude allein. Abends auf die Mutter gewartet, die sich von der Arbeit verspätete? Mann war mit seiner Sehnsucht allein. Eine Auseinandersetzung gehabt in der Clique? Es gab keinen Vater, dem Mann dies abends hätte anvertrauen können.

Wie kann ein Leben (zurück) in die Gemeinschaft aus biblischer Weltsicht aussehen? Dem gehe ich im Artikel auf Josiablog nach. Im Rahmen meiner Vorträge in Aidlingen habe ich meine Beobachtungen mündlich erläutert (26 Minuten).

Input: Alarmstimmung verbreiten reicht nicht

Albert Mohler hielt einen Vortrag über Spurgeon und seine Reaktion in der Downgrade-Kontroverse (1887; zum Hintergrund siehe hier und ausführlicher hier). Mehrere seiner Anwendungspunkte (ab Minute 37) bleiben bei mir hängen:

  • Wenn du als Christ nicht bereit bist, auf der ‘falschen Seite’ zu sein, hast du verloren. Es wird schwierig werden, aus dem Gefälligkeits-Modus herauszukommen.
  • Oft lernen wir eben so viel aus den Fehlern anderer wie aus deren vorbildhaftem Lauf. Mohler erwähnt zweierleit: a) Verbreite nicht nur Alarmstimmung – überlege dir auch eine Strategie. b) Vergiss nicht bei An- und Vorwürfen zu dokumentieren!

Zum Lesen empfohlen: Die Dokumentation mit den Äusserungen Spurgeons selbst sowie die Biografie von John Murray Spurgeon, wie ihn keiner kennt

Zitat der Woche: Der heilig-liebende Charakter Gottes

Aus meiner Reprise in Audioform von “God in the Whirlwind” (dt. erhältlich unter “Gott im Zentrum”):

Es ist unmöglich, die Liebe Gottes losgelöst von seiner Heiligkeit zu denken. Der Grund dafür ist, dass man dem Charakter Gottes so begegnet, wie er ist, als Begegnung mit dem einen, allmächtigen und herrlichen Herrscher der Ewigkeit. Wenn es also um seinen Charakter geht, dann geht es um die Einheit, die gegenseitige Durchdringung seiner Heiligkeit und seiner Liebe. … Wir müssen uns darin üben, den Charakter Gottes in den Rahmen zu stellen, den er uns gegeben hat, und nicht in den Rahmen, den wir heute so oft benutzen, um unser Leben zu verstehen. …

Wir assoziieren Liebe natürlicherweise mit offenen Armen, Wärme, Zuhören, Fürsorge, Heilung und Akzeptanz. Mit Heiligkeit assoziieren wir etwas Kälteres, Entfernteres, Beängstigenderes und Unpersönlicheres. Wir denken an Regeln, an das Gegenüber der Justiz, an Verurteilung und Ablehnung. … Heiligkeit in Gott ist alles, was ihn von der sündigen Schöpfung unterscheidet, und sie ist alles, was ihn an moralischem Glanz über sie erhebt.

Input: Wenn Facebook, Insta & WhatsApp ausfallen

Ohne FB, Insta und WhatsApp einen Abend überleben? Sehr hilfreiche Gedanken von Eddy Klassen bzw. Jim Berg:

Ich war auf der Universität, als ich jemanden sagen hörte: »Du bist nicht bereit für das Leben, bis du weißt, was auf deinem Grabstein stehen soll.« Damit war gemeint, dass man nicht weiß, wie man sein Leben jetzt führen soll, wenn man nicht weiß, wie man es beenden will. Die göttliche Logik hinter dieser Aussage bohrte sich tief in meine Seele. Ich ging zurück auf mein Zimmer, nahm ein weißes Blatt Papier und zeichnete einen einfachen Grabstein. In den nächsten Tagen dachte ich darüber nach. Ich bat Gott, mir zu zeigen, was Ihm wichtig ist, was mein Leben kennzeichnen soll. … »Hier liegt ein Mann, der Gott kannte.« Ich verlange nicht von meiner Familie, dass sie das auf meinen Grabstein schreibt, aber ich habe mich entschieden, so zu leben, dass alle, die mich sehen, zu dem Schluss kommen, dass es für mich entscheidend ist, Gott zu kennen. Meine Studien zum Thema Zufriedenheit nach der Herzoperation brachten mich dazu, den Text meines Grabsteins umzuändern in: »Hier liegt ein Mann, der Gott kannte, und für den Gott mehr als genug war.«

Rezension: Über die (endlose) Reise zu sich selbst

Die Selbsthilfe-Bestseller preisen die Sinnsuche abgestimmt auf die eigene innere Landschaft an. Wie lange wird dies noch anhalten? Meine Rezension zum “Café am Rand der Welt”

Laut Strelecky leben viele Menschen kein selbstbestimmtes Leben. Ihr Kurs wird ihnen von anderen eingeredet. Erst ein im sprichwörtlichen Sinne autonomes Leben würde zur Erfahrung der Ganzheit führen, das dann durch Erfüllung und entsprechenden Erfolg gekennzeichnet sei. Um dieses Ziel zu erreichen, muss man sich alles zunutze machen, was den selbst entdeckten Lebenszweck fördert. Umgekehrt gilt, sich alles vom Leibe zu halten, was diesem Lebenszweck entgegensteht. 

Dazu passt eine weitere Besprechung zum Bestseller Selbstbewusst, diesmal mit “christlicher Verpackung”:

Wenn du ihr (der Autorin) weiter folgst, wirst du angewiesen, ausschließlich dir selbst zu folgen. Hollis befindet, dass du dir selbst so rückhaltlos folgen sollst, dass gelegentlich aufkommende Schuldgefühle rasch abgetan werden sollten als: „Heiliger Mist. Nein, ernsthaft. [Schuldgefühle sind] eine Ladung angehäufter Mist unter dem Deckmantel der Heiligkeit. Es interessiert mich nicht, mit welcher Religion du aufgewachsen bist. Dein Schöpfer hat dich weder Schuld noch Scham gelehrt. Es waren Menschen, die dich Schuld und Scham gelehrt haben.“ (S. 81–82) Folge dir selbst. Keine Ausreden.

Zitat der Woche: Eingebildet, man könne dies oder jenes nicht tun

In einer Reprise von Frankes Jahrhundertwerk “Trotzdem Ja zum Leben sagen – ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager” (S. 36f):

Der Mediziner unter ihnen lernt vor allem eines: die Lehrbücher lügen! Irgendwo hieß es einmal, der Mensch könne es ohne Schlaf nicht länger als soundso viel Stunden aushalten. Ganz falsch! Selber hatte man sich immer eingebildet, man könne dies oder jenes nicht tun oder nicht sein lassen; man könne nicht schlafen, »wenn nicht…«, man könne nicht leben »ohne…«.

… die ganze Zeit des Lagerlebens über ohne Zähneputzen auskommen und trotz des sicherlich erheblichen Vitaminmangels der Kost ein besseres Zahnfleisch haben als je zuvor (auch zur Zeit gesündester Ernährung). Oder: ein halbes Jahr lang ein und dasselbe Hemd tragen, bis man ihm mit bestem Willen nicht mehr ansieht, daß es eines war; tagelang wegen Einfrierens der Wasserleitung im Waschraum sich überhaupt nicht, nicht einmal partiell waschen können und trotz wunder Stellen an den Händen, die von Erdarbeiten verschmutzt sind, keine eiternden Wunden bekommen (freilich nur solange, als nicht die Frosteinwirkungen mit im Spiel sind). Oder: als Mensch, den früher das leiseste Geräusch im Nebenzimmer geweckt und nicht mehr wieder hatte einschlafen lassen, aneinandergepreßt neben einem Kameraden liegen, aus dessen Nase in einer Entfernung von wenigen Zentimetern vom eigenen Ohr heftiges Schnarchen tönt; und trotzdem fällt man, kaum daß man sich hinlegt, in tiefen Schlaf.