Papablog (61): Alternativen zum ständigen Korrigieren

Einer meiner früheren Vorgesetzten hat mir beigebracht ständig in Varianten zu denken. Das ist mir bis heute im Beruf und zu Hause eine grosse Hilfe. Ich frage mich: Was wäre, wenn ich gar nichts unternehmen würde? Und was wäre die aufreibendste Reaktion meinerseits? Welche Alternativen dazwischen bieten sich an? Das kann ich auch bei den Kindern anwenden. Das heisst zum Beispiel: Den Ort wechseln, die Kinder trennen, eine Spielidee geben, etwas vorlesen, eine humorvolle Antwort geben, ein Kind zur Seite nehmen, Aufgaben zuteilen, die Kinder Ideen sammeln lassen. Wenn mein Ältester Gas gibt, ist er oft unterbeschäftigt – also beginne ich mit ihm zu rechnen. Das beruhigt ungemein.

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