Papablog (94): Papa und die Tagesplanung.

Ich bin berechtigterweise darauf angesprochen worden, dass sich der Tagesablauf, den C. S. Lewis als ideal beschreibt, nicht durchsetzen lasse – schon gar nicht mit Familie. Abgesehen davon, dass Lewis selbst ihn kaum einmal einhalten sollte, sage ich als fünffacher Vater folgendes dazu:

Ich fantasiere nicht über unerreichbare Ideale. Vielmehr versuche ich in kleinen Schritten meinen Tagesablauf zu optimieren. Dass Winston Churchill auch in Kriegszeiten seinen Mittagsschlaf fand, hat mich schon in den scheinbar unmöglichsten Momenten zu unkonventionellen Ideen inspiriert. Kurz-Spaziergänge an fremden Orten, mein Fitness-Studio für unterwegs, ein persönliches Konzept für die Sitzungsplanung (ich versuche nach Möglichkeit die Tageszeit und die Dauer selber zu bestimmen), Leseinseln in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Und zur Zeit geniesse ich den Luxus, an zwei Morgen an einer Arbeit zu schreiben.

Eine Menge an weiteren Impulsen findest du unter dem Tag „Selbstführung“.

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