Das fünfte Gebot: Wie gehe ich mit meinen Vorgesetzten um?

Bewegt durch die 104. Frage des Heidelberger Katechismus:

Ich soll meinem Vater und meiner Mutter und allen, die mir vorgesetzt sind, alle Ehre, Liebe und Treue erweisen (Eph 5, 22; 6. 1-2.5 / Kol 3, 18.20-24)
und alle gute Lehre und Strafe mit gebührendem Gehorsam annehmen (Spr 1, 8; 4, 1; 15, 20; 20, 20 / 2.Mose 21, 17 / Röm 13, 1)
auch mit ihren Schwächen und Fehlern Geduld haben (Spr 23, 22 / 1. Mose 9, 24-25 / 1. Petr 2, 18), weil Gott uns durch ihre Hand regieren will.

  • Das fünfte Gebot wird auf alle Vorgesetzten angewendet.
  • Kontinuierliche Achtung und Wohlwollen stehen ihnen zu.
  • Gute Lehre und Strafe (offenbar gibt es auch schlechte) nehme ich bereitwillig an statt sie eigenwillig umzuinterpretieren oder abzulehnen.
  • Ich gehe geduldig mit Schwächen und Fehlern um, weil – dies ist der springende Punkt – Gott uns durch menschliche Vorgesetzte regieren will.
  • Ich füge aus der Präambel der 10 Gebote hinzu: Dies können wir nur durch die Kraft des dreieinen Gottes, der uns „aus dem Haus der Knechtschaft“ erlöst hat.