Gedanken zum Jahresende (8): Eine Handvoll … Hilfsmittel für die Familienandacht

Es ist mittlerweile eine Fülle an Hilfsmitteln für die Familienandacht vorhanden. Hier sind fünf Unterlagen, die wir regelmässig nützen (auf Amazon habe ich eine kurze Besprechung eingestellt):

  1. ESV Seek and Find Bible
    Das mit Abstand beste Erlebnis habe ich mit den rund 130 Bildern gemacht. Ich schlage ein Bild auf und frage die Kinder, ob sie mir die Geschichte dazu erzählen können. So entwickeln sich – hoffentlich – langsam "Wissensinseln" zur biblischen Heilsgeschichte.
  2. Long Story Short
    Erfahrene Väter, die regelmässig Andacht halten, sind rar gesät. Marty Machowski gehört zu ihnen. Ich habe sein Facebook-Account abonniert. Es ist ermutigend zu sehen, wie der Vater einer Grossfamilie das umsetzt, wovon er schreibt.
  3. Gottes einzigartige Geschichte
    Diese Kinderbibel folgt nicht dem üblichen Muster, einige bevorzugte Geschichten mit etwas anderen Bildern auszustatten und sie dann aneinander zu reihen. Es geht um Gottes einzigartige Geschichte – seine Heilsgeschichte. Das bedeutet: Im Subjekt der Sätze taucht oft nicht der Mensch auf, sondern Gott. Es geht um ihn und sein Wort. Das ist ungewöhnlich. Wer die Geschichten aufmerksam liest, entdeckt: Das Evangelium ist in jeder Geschichte präsent. Die Geschichte vom Sündenfall endet beispielsweise mit dem Protoevangelium aus 1. Mose 3,15. Es wird ein Mann kommen, der die Schlange überwinden wird. Noahs Geschichte endet mit einem Fazit über Segen und Fluch.
  4. Die kleine Kinderbibel
    Das kleine Format, die Einteilung auf einer Doppelseite und vor allem das Bild haben mich auf eine Idee gebracht: Ich erzähle die Bibel selber mit Hilfe der Bilder nach. Auch meine beiden Jüngsten (drei und fünf Jahre alt) sind aufmerksam dabei. Weil ich den Text selber nacherzähle, bringe ich andere Details ein. Das aktiviert meine Söhne. Besonders die älteren Buben unterbrechen mich und stellen mir eine Menge Fragen.
  5. Gebet für die Welt: Über den eigenen Tellerrand hinausbeten
    Im deutschsprachigen Europa leben wir (noch immer) wie auf einer Insel. Wir haben es in unseren Behausungen behaglich eingerichtet. Eben las ich, dass 40 % der Wohnungen von einer einzigen Person bewohnt werden. Die Gesundheitskosten explodieren. Wir vergreisen und entfremden uns einander. Die oberste Devise ist das Nicht-Gestört-werden und der Anstieg des Komforts. Das "Gebet für die Welt" hilft uns dabei, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken – und auch über den abenteuerlichen Safari oder den Badeurlaub in einem Wellness-Resort.
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