Aufsatz: Wer Gott verliert, verliert sich selbst

"Wer Gott verliert, verliert sich selbst." Ein Aufsatz über aktuelle Herausforderungen zur Gotteslehre. Wie wir über Gott denken, beeinflusst unser Leben!

Der Neutestamentler Donald A. Carson kommt zum Schluss, dass Evangelikale „relativ schwach“ in der Gotteslehre seien. Es fehlt ihnen ein zuverlässiges Bild darüber, wie sich Gott in der Heiligen Schrift zu erkennen gibt. James I. Packer zitiert in seinem Klassiker „Gott erkennen“ C. H. Spurgeon: „Kein Gegenstand der Betrachtung ist geeigneter, den Geist zur Demut zu bringen, als der Gedanke an Gott.“ Er bestätigt: „Über Gott Bescheid zu wissen ist überaus wichtig, um unser Leben zu leben.“

Dieser Aufsatz soll als Einstieg für eine vertiefte Beschäftigung mit der biblischen Darstellung Gottes dienen. Zuerst arbeite ich anhand einer längeren Passage im Propheten Jesaja beispielhaft Gottes Größe heraus, um dann die im Alten und Neuen Testament breit bezeugten Eigenschaften der Güte und Heiligkeit Gottes darzustellen. Nötig ist zudem eine Präzisierung bezüglich der Liebe Gottes. Der systematische Theologe und Kulturkritiker David F. Wells liefert eine nachvollziehbare Begründung, weshalb der Transzendenz Gottes heute zu wenig Gewicht beigemessen wird. Im Anhang zeige ich anhand des Buches „Christentum und Liberalismus“ von Gresham Machen auf, dass die Gotteslehre das Verständnis der übrigen biblischen Lehren entscheidend beeinflusst.

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