Kolumne: Woher nimmst du nur diese Energie?

Das bin ich in diesen Tagen in Aidlingen gefragt worden. Die Antwort hat zwei Seiten:

1. Wohin zieht es mich?

  • Ich bin ein Pilger auf dem Weg zur ewigen Seligkeit.
  • Mein Zuhause ist bei Jesus, ich ziehe zu Ihm.
  • Ich bin hier "Outlaw" und zur selben Zeit Adoptivsohn dessen, dem das ganze Universum gehört.
  • Mein Leben wird auf der neuen Erde weitergehen.
  • Die Frage, die mir täglich vor Augen ist: Wie wichtig ist das, was ich gerade tun werde, wenn ich vom Lebensende her darauf blicke? Ebenso wichtig: In welcher Haltung lebe ich gerade jetzt?
  • Ich lebe jeden Tag, als wäre es der letzte (und bete dafür, dass ich immer wieder die Frische erlebe, als wäre es der erste).

2. Was behindert mich?

  • Mein Perfektionismus – also: Wo kann ich Abstriche vornehmen?
  • Ein grosses ICH: Was wird anderen bzw. der nächsten Generation dienen?
  • Zeitfresser: Alles, was mit bewegten Bildern zu tun hat (Ablenkung und Zerstreuung).
  • Besitz: Alles, was herumliegt und nur da ist, weil ich irgendwann mal das Gefühl hatte, ich bräuchte so was.
  • Menschen, die jammern, wie schlecht alles ist und was alles nicht geht

Einige konkrete Ideen habe ich in "10 Dinge, die ich nicht (oder nur sehr selten tue)" festgehalten. Es begeistert mich, wenn Menschen unter 20 Jahren mir solche Fragen stellen. Wer in diesem Alter schon klare Entscheidungen trifft, dessen Lebenskurs wird anders aussehen!

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