Hanniel hirnt (19): Ermutigungen aus den Briefen von Edith Schaeffer

Immer wieder greife ich zum Briefwerk von Menschen, die mit Gott gelebt haben. In meinem Regal stehen Briefe Augustins, Calvins, aber auch von C. S. Lewis und Francis Schaeffer.

Aktuell lese ich die L'Abri Family Letters von Edith Schaeffer, Briefe aus den Jahren 1961-1986. Edith Schaeffer hat die Geschichte von l'Abri erzählt. Ich habe eine inhaltliche Zusammenfassung des Buches geschrieben. Diese neun Dinge haben mich beim Lesen ermutigt:

  1. Sie war ständig knapp an Ressourcen: Wärme, Zeit, Wohnraum, Lebensmitteln, Geld, Kraft, Gesundheit, Schlaf.
  2. Sie pflegte täglich das Gebet – mit ihrem Mann, den Mitarbeitern und Gästen. Es gehörte zu ihrem Tagesablauf.
  3. Sie betete über Wochen und Monate für konkrete Anliegen, z. B. Bauprojekte zum Ausbau der Arbeit.
  4. In ihrem ausgefüllten Tag nahm sie sich Zeit für Gott und das Lesen seines Wortes – u. a. auch zusammen mit ihrer erwachsenen Tochter.
  5. Ständig meldeten sich Mitarbeiter und brachten ihre Gaben in die Arbeit mit ein. Zum Teil erledigten sie wichtige Arbeiten im Hintergrund (Tapes aufnehmen, Buchhaltung nachführen).
  6. Sie steckte ständig in Engpässen, z. B. krankheitsbedingte Ausfällen der Mitarbeiter und Krankheit in der Familie. Sie rechnete mit diesen täglichen Anfechtungen Satans.
  7. Gemeinsam unternahmen sie als Gemeinschaft Ausflüge und Wanderungen, begleitet von freiem und angeleitetem Gespräch. Ebenso inspirierend sind für mich die Idee von geführten Essenszeiten, in denen die Gäste nach Gebet bewusst zusammengesetzt wurden.
  8. Gott schenkte Zeit, Ressourcen und Ideen für Rückzugsmöglichkeiten für Familie und Mitarbeiter. Gott nimmt seine Diener auf die Seite und schenkt ihnen Erfrischung.
  9. Sie gab Mädchen und jungen Frauen auf Reisen die Geschichte von l'Abri weiter.

Hier schildere ich mündlich meine Eindrücke.

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