Alt werden im Gefängnis

Der Tages-Anzeiger hat einen bewegenden Bericht eines verwahrten Häftlings abgedruckt. Dieser schreibt:

Das Alter spüre ich auch in meinem Umfeld – das ist besonders hart. Langsam sterben mir Freunde und Verwandte weg. Gerade wenn einem im Gefängnis ein Elternteil stirbt, ist das schwierig. Man muss einen Weg finden, den Verlust hinter den Gefängnismauern zu verarbeiten. Mich besuchen dann Angehörige für Gespräche. Und meine Lebensphilosophie, eine Form von Glauben, wenn auch kein christlicher, hat mir geholfen.

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