Über den zunehmenden gesellschaftlichen Druck, nur gesunde Kinder zu gebären

Am 17. September 2011 hat erneut ein „Marsch für das Leben“ stattgefunden. factum schreibt:

Der diesjährige „Marsch für s’Läbe“ griff auch das aktuelle Thema der vorgeburtlichen Selektion auf. Immer häufiger wird Menschen mit einer Behinderung (z.B. Down Syndrom, Spina Bifida, fehlende Extremitäten) das Recht verwehrt, das Licht der Welt zu erblicken. Das Parlament befürwortete die Präimplantations-Diagnostik. Wenn sich das Volk gegen diese Entwicklung nicht wehrt, wird der Druck der Krankenversicherer, nur noch gesunde Kinder zu gebären, zunehmen. Irgendwann wird es als ‚asozial‘ gelten, wer ein behindertes Kind zur Welt bringt.