Ressourcen im Stress

Die Suva beitet als selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts Lösungen für den obligatorischen Unfallversicherungsschutz an. Sie hat ein gutes 30-Minuten-Arbeitsheft zu “Stress” herausgegeben.

  1. Handlungsspielraum: Je umfassender ich eine Arbeit selber planen, einteilen, ausführen und kontrollieren kann, desto weniger gerate ich normalerweise in Stress.
  2. Zusammenarbeit, sozialer Rückhalt:  Je besser ich mich auf meine Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Freundinnen verlassen kann, je mehr wir uns gegenseitig helfen, um so weniger gerate ich in Stress. Wenn ich ohne weiteres über Schwierigkeiten reden kann, ohne das Gesicht zu verlieren oder ausgelacht zu werden, kann ich die Probleme daheim und am Arbeitsplatz auch besser lösen.
  3. Information und Mitsprache: Je besser ich über das Wie und Warum einer Arbeit oder eines Konfliktes informiert bin und je mehr meine Erfahrungen und Vorschläge schon bei der Planung der Arbeit berücksichtigt werden, desto geringer ist die Stressgefahr.
  4. Körperliche und geistige Fitness: Wenn ich mich wohl fühle, gesund ernähre, für körperliche Bewegung sorge und mich genügend ausruhe, kann ich auch in hektischen Situationen eher kühlen Kopf bewahren.
  5. Organisation, Planung, sinnvolle Arbeit: Je besser ich einen Auftrag kläre, die Arbeit plane, die Werkzeuge griffbereit halte, Raum für Unvorhergesehenes einkalkuliere und überlege, was alles nicht klappen könnte, umso weniger kann ich in Stress geraten. Je mehr Sinn und konkrete Ziele ich in meiner Arbeit erkennen kann, desto besser kann ich auch mit schwierigen Situationen umgehen.
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