Aus den Medien: Fussball als temporäres Glück, Kleinfamilien und persönliche Optimierung, nur für Frauen

Die WM aus der Sicht eines Brasilianers

Ron hat Cristiano nicht nur zur WM, sondern auch zu Brasilien selbst befragt.

Trotz der Tatsache, dass unsere Medien derzeit sehr auf das Event selbst fokussiert sind, sind  immer noch einige gewaltsame Proteste und Unruhen auf den Straßen (siehe hier); kleinere natürlich, aber Menschen und auch die Regierung selbst machen sich Sorgen. Zusätzlich fühlen sich manche Leute irgendwie schuldig dabei, so ein großes Event zu genießen, dass von der FIFA (welcher wir nicht trauen) organisiert wird, während wir viele ungelöste Probleme in unserem Land haben. Also ja, ich denke nicht, dass es das gleiche ist, wie zuvor.

Ihr habt das doch so gewollt!

Ja, es ist Mehrarbeit. Doch weshalb muss stets persönliche Optimierung im Vordergrund stehen? Hier geht es zum Post.

Und genauso wie es ökonomisch vielleicht nicht sehr sinnvoll ist, Hebamme zu werden, bedeuten mehrere Kinder natürlich mehr Arbeit und weniger Freizeit. Mehr Chaos beseitigen, mehr Einkaufen, mehr Kochen, mehr Geschirr spülen, größere Wäscheberge abarbeiten, mehr Zähne nachputzen, mehr Kinderköpfe nach Läusen absuchen, noch mehr Elternabende besuchen, mehr kleinkindliche Wutanfälle begleiten, mehr schlaflose Nächte und noch weniger Zeit für sich selbst – und damit sicher gelegentlich auch mehr Erschöpfung und zeitweilige Überforderung.

Abgelehnt – nur für Frauen

Was ist, wenn Mann sich für eine Stelle bewirbt, die für die Förderung des weiblichen Nachwuchses bestimmt ist? (VD: TS)

Die HU teilte dem Mathematiker mit, das Berufungsverfahren sei ergebnislos beendet worden. Die Stelle solle in den ersten drei Jahren „aus einem Programm zur besonderen Förderung des weiblichen Nachwuchses“ finanziert werden, hieß es in dem Brief aus dem Präsidialbüro. Für jeden sei außerdem „absehbar und auch rechtzeitig erkennbar“ gewesen, dass nur eine Frau berufen werden könne.