Idee: Forum „Innovative Kinderbetreuung“

Genervt von der Einfallslosigkeit

Eine erste Idee im Anschluss an den Traum "Innovative Gemeinschaften als Zellen christlicher Gegenkultur" ist geboren. Was mich seit Jahren nervt, ist die Einfallslosigkeit von Christen zum Thema "Kinderbetreuung". Gedankenlos geben junge (christliche) Paare ihre Kleinkinder in Kitas. "Das macht man einfach so." Viele solcher Einrichtungen gleichen Kinderbewahrungs- und Vertröstungsanstalten. Die Betreuung der Kinder betrachte ich als einen Bereich, dem eine Schlüsselrolle zukommt. Wie können wir in einer post-industriellen Gesellschaft, in denen der Selbstverwirklichung beider Elternteile grosse Bedeutung zukommt, sinnvolle Alternativen der Kinderbetreuung entwickeln?

Die Idee

2016 wird ein Forum zum Thema "Innovative Kinderbetreuung" veranstaltet. Es geht um Fragen wie: Wie lassen (Gross-)Städter heute ihre Kinder betreuen? Welche (impliziten) Erwartungen und Zielsetzungen hegen sie dabei? Wie müsste eine Kinderbetreuung aus der Sicht biblischer Weltanschauung aussehen? Welche normativen Aussagen der Bibel werfen Licht auf diese Frage? Welche weisen Überlegungen müssten in eine übergeordnete Planung einfliessen? Welche Möglichkeiten ständen zur Verfügung? Wie kann dies umgesetzt werden?

Die Durchführung

Ich stelle mir ein solches Forum so vor: Interessierte Personen nehmen teil. Eine im Voraus adressierte Anzahl von Teilnehmern bereitet sich auf dieses Forum vor, um Impulse geben zu können. Es gibt strukturierte Gesprächsrunden mit Thesenbildung und schrittweiser Lösungssuche. Dazu kommen Bibelarbeiten und Zeiten des Gebets. Jeder Teilnehmer trägt einen Teil an die Veranstaltung bei. Wir bauen gemeinsam auf, bereiten Mahlzeiten gemeinsam zu und bauen am Ende wieder gemeinsam ab. Der Seminarort ist schlicht gehalten, am liebten im Gemeinschaftsraum einer grossen städtischen Siedlung. Interessierte laden weitere Personen – auch Nichtchristen – zu diesem Forum ein.

Das Ergebnis

Die Ergebnisse des Forums werden schriftlich verarbeitet und in Blogs, Zeitschriften und in (ebook)-Form veröffentlicht. Die Teilnehmer erzählen vom Forum weiter. Sie kommen mit anderen Menschen in und ausserhalb von Gemeinden ins Gespräch. Sie geben die schriftlichen Informationen weiter. Weitere Foren werden geplant.