Input: Wie sollen wir Gottesdienste gestalten?

Kevin DeYoung erklärt das regulative Prinzip des Gottesdienstes:

Einfach gesagt, bedeutet das regulative Prinzip: „Der annehmbare Weg wie der wahre Gott angebetet werden soll, ist von ihm selbst bestimmt worden und so an seinen eigenen, geoffenbarten Willen gebunden (Westminster Bekenntnis 21.1).“ Mit anderen Worten: Die gemeinsame Anbetung soll aus den Elementen bestehen, über die wir sagen können, dass sie von der Bibel her angemessen sind. Das regulative Prinzip sagt im Wesentlichen aus: „Lasst uns Gott so anbeten, wie er angebetet werden will.“

DeYoung spricht mir aus dem Herzen:

Wenn die gemeinsame Anbetung weitestgehend unserer eigenen Gestaltung überlassen wird, werden wir ständig versuchen, mit dem neuesten Trend Schritt zu halten. Alles muss kreativ, relevant und neu sein. Doch im Laufe der Zeit – heutzutage dauert es nicht allzu lange – wird das, was frisch war, verbraucht sein. So müssen wir wieder umrüsten, um die nächste Generation zu erobern. Oder wir finden uns einfach damit ab, uns als Baby-Boomer- oder Generation X-Gemeinde zu etablieren.

Siehe auch mein Beitrag "Unsere Liturgie auf Zielsetzung und Gehalt überprüfen"

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