Warum wollt ihr eure Kinder nicht in die Schule schicken?

Hier geht es zum pointierten, engagierten Plädoyer von Sarah Bachmann, Hausfrau, Künstlerin und Mutter, die ihre fünf Kinder selbst unterrichtet und gebildet hat. Sie sagt:

Bei all den Schwächen des institutionellen Lernens erhalten die Kinder keine effiziente und zielorientierte Bildung. Geisttötende Routine, eingesperrt in der Institution Schule ist die Regel, Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. Die Kinder haben nur wenig freie Zeit zum Spielen, zum Träumen und zum ungezwungenen, stillen Nachdenken, um die Welt verstehen zu lernen. Pausenglocken und Uhren bestimmen jede Minute. Immer sagt jemand „mach dies“ oder „mach das nicht“ oder „jetzt machst du das nicht mehr, sondern beginnst mit dem“. Institutionen wie Schulen müssen notwendigerweise vereinheitlichen, zentralisieren und starre Zeitpläne einhalten. Sie sind relativ unpersönliche Betriebsmodelle, wo die Menschen eher wie Fabrikationseinheiten behandelt werden anstatt wie menschliche Einzelpersonen.

Sie sieht eben in der passgenauen, liebevollen Betreuung den grossen Vorteil von elterngeleiteter Bildung:

Diese Kinder arbeiten mit Leuten jeder Altersgruppe zusammen und werden so auch vertikal sozialisiert, nicht bloss horizontal in Jahrgangsklassen, wie dies mehr schlecht als recht in den Schulen geschieht. Diese Kinder haben individuelle Arbeitspläne, individuelle Lernziele und individuelle Lehrpläne, zugeschnitten auf ihre individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Wünsche. Ihre Persönlichkeiten und Talente werden gefördert. Ihre Schwächen können gezielt angegangen und verbessert werden. Erzieherische Schwerpunkte werden dem Kind angepasst, und nicht umgekehrt, wo sich das Kind einem Durchschnittssystem anpassen muss.

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