Provokativ: Achte dich mal bei der nächsten Predigt, ob…

  1. der Vortragende ein Ereignis wählt, das emotional anspricht oder gar aufwühlt
  2. eine Rede darüber hält, die damit zu tun hast, dass du dein Leben optimierst.
  3. (direkt oder indirekt) mehrere Anforderungen/Bedingungen nennt, um dies zu erreichen.
  4. Jesus als Vorbild und Booster präsentiert, damit es für dich runder läuft.
  5. du eines oder mehrere Vorbilder aus Geschichte und Gegenwart als Beweis vorgesetzt bekommst, dass es funktioniert.

Treffen insbesondere die Punkte 2-4 zu? Dann sitzt du in einer Veranstaltung, in der ein Gesetz und nicht das Evangelium verkündigt wird. Und weil das auch in vielen Freikirchen geschieht, sind wir keinen Deut besser dran als die Kirchen vor der Reformation! Ashley Null. Sportseelsorger und Kirchenhistoriker, hat mir die Augen für die Parallelen geöffnet (hier niedergeschrieben: „Die Rechtfertigungslehre und der amerikanische (deutsche) Traum“ „Altes Leben unter neuen Vorzeichen weiterführen?“)

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