Hanniel hirnt (254): Vernünftige Kompromisse und der langsame Tod in der Ehe

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Ich sprach nie gerne über mein tägliches Kampffeld. Ehe und Familie sind Rüstplatze für meine Heiligung. Ich sehe mich darin nicht als Spezialist, sondern eher als Dauer-Beschämter.

Angesichts eines herausfordernden Wochenendes sehe ich dennoch hin und stelle fest: Vernünftige Kompromisse führen nicht selten zum langsamen Beziehungstod. Säuberliche Teilung der Aufgaben, Abwechslung in der beruflichen Weiterbildung und den Freizeitveranstaltungen sind aus meiner Sicht Symptom für die verinnerlichte Zweiteilung von lästiger Pflicht und lustiger Freizeit.

Auf diese Weise wird ein bedeutender Teil unseres Lebens nicht geheiligt. Und wir gehen der Freude verlustig, die nicht vom Grad unserer Unabhängigkeit oder der Betäubung durch die Spassgesellschaft abhängig ist.

Hier geht es zum 13-minütigen (nachdenklichen) Beitrag.